5. February 2007
Da habe ich mich so gefreut, dass ich dachte ein bisschen Werbung an dieser Stelle könne nicht schaden. Die neue PELEMELE-CD ist da! Meine Bandkollegen und ich haben die letzten Monate einiges an Arbeit hineingesteckt und immer wieder das Erscheinungsdatum verschieben müssen, aber jetzt ist es soweit. Und sie ist schön. Und, wie ich finde, sehr gut. Wer also von der üblichen Trallala-Musik im Kinderzimmer die Schnauze voll hat, kann sich die Sachen in Ausschnitten auf www.pelemele.de anhören und wenns gefällt kaufen. Man kann die CD natürlich auch kaufen, wenns nicht gefällt. Auf jeden Fall hoffe ich, dass die CD ein Bisschen Geld in die leere Bandkasse spült, damit das Knoblog endlich von einer Digitalkamera profitieren kann. Guten Hunger!
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29. January 2007
Heute habe ich mal ausnahmsweise nicht bei der Metzgerin meines Vertrauens oder im Biosupermarkt, sondern im Discounter Fleisch gekauft. Mir fehlte es an Bargeld und der Weg zur Bank war weit. Meine bezaubernde Küchenchefin braucht nämlich heute ihr wöchentliches Schnitzel, sonst gibt es Tote (ich oder der Kater, weswegen der Schlappschwanz sich vorsorglich irgendwo versteckt hält).
War ich aber beruhigt, als ich lesen konnte, dass die Minutensteaks in Deutschland aufgewachsen sind! Genau so steht es nämlich auf der Packung:
Minutensteaks
aufgewachsen in Deutschland
Hoffentlich haben die kleinen Minutensteaks auch ihre Mutter gekannt und hatten einen netten Schweineminutensteakbauern, der sie liebevoll umsorgte.
Heute Abend werde ich also ein paar deutsche Schweineminutensteaks mit dem Fleischhammer bearbeiten, in Ei tunken, mit Paniermehl (selbstgemacht aus altem Weißbrot, versteht sich) bedecken, braten und eines davon, vielleicht auch noch das ein oder andere seiner Geschwisterchen, genüsslich verzehren. Wehe die schmecken nicht, dann fahre ich los und brenne einen Schweineminutensteakbauernhof nieder!
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29. January 2007
Nach einer durchzechten Nacht habe ich am nächsten Tag Hunger auf was deftig fettiges. Nur doof, dass dieser nächste Tag so oft ein Sonntag ist und die Einkaufsmöglichkeiten beschränkt. Als ich heute Mittag aber den Fritiertopf auf dem Herd sah, meine Liebste hatte gestern Mutzen gebacken, wusste ich, was mein Ethanol Antidot sein sollte: Falafeln.
Kichererbsen waren da, andere Dinge aber leider nicht. Auch wenn ich also auf Tiefkühlpetersilie zurückgreifen und auf frischen Koriander verzichten musste, gelang mir eine sehr passable Version der Kichererbsenbällchen. Um das Gewissen zu beruhigen gab es dazu ein bisschen Rohkost, in diesem Fall Tomaten und Paprika. Außerdem eine Joghurtsoße und natürlich Humus. Und so ging’s:
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5. January 2007
Die „Computer Gebühren“ der GEZ sind mit dem neuen Jahr da und manch einer regte sich schon im vergangenen Jahr gehörig darüber auf (etwa hier in den Kommentaren des lawblogs).
Ich habe etwas zu Weihnachten bekommen, dass mich die ganze Frage etwas anders betrachten lässt: Ein Wlan-Radio
Heute Morgen etwa, habe ich mir mal angehört, was auf Jamaika gerade so läuft. Schöner frischer Reggae gegen das trübe Wetter. Ich habe ich mir ein Weilchen Bigbandcentral aus den Staaten reingezogen, dann Köln Campus und 1live Kunst um schließlich doch wieder beim guten alten WDR5 zu landen.
Besonders die öffentlich-rechtlichen Sender bieten gerade neue Programme an, die man nur über das Internet hören kann. Ein 18 Stunden Kinderradio etwa.
Ich glaube, ich habe die Zukunft des Radiohörens auf der Fensterbank in meiner Küche stehen. Und da ist es nur richtig, dass man dafür zahlt. Denn Qualität kostet halt.
Was noch fehlt, ist ein 24 Stunden Koch-Radio.
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22. December 2006
Ich war heute endlich mal wieder auf dem Wochenmarkt, trotz eines Bänderriss, der auch der Grund der kleinen Auszeit des Knoblogs war. Ich humpelte von Stand zu Stand um leckere Dinge einzukaufen, die ich zu Weihnachtsgeschenken verkochen werde. Das macht richtig Spaß. Schade das der Markt so weit weg ist. Ich würde sonst viel öfter hingehen. Das Gemüse ist immer frisch, die Leute unglaublich nett und es ist alles gar nicht so teuer. Was für delikate Geschenke gekocht werden kann natürlich nicht verraten werden, aber nach dem Fest wird es an dieser Stelle Näheres dazu geben. Allen ein schönes und vor allem äußerst leckeres Fest!
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13. December 2006
Man war das spannend: am Wochenende habe ich meine erste Pastete selber gemacht. Ich habe dabei dieses wunderbare Rezept zu Grunde gelegt. Da die Pastete aber eine Überraschung für Mamas Geburtstag sein sollte und die Vegetarierin ist, habe ich den Kassler weggelassen. Und wo ich schon mal mit dem Weglassen angefangen habe, flogen gleich noch die Oliven aus dem Rezept, laut dem die Pastete auch während des Backens in Klarsichtfolie eingewickelt sein sollte. Weil ich aber Angst vor geschmolzenem Plastik hatte, habe ich Alufolie genommen.
Was am Ende dabei rauskam, war wirklich wunderschön anzuschauen und verdammt lecker. Hier bedaure ich es wirklich zutiefst keine Digitalkamera zu haben, aber Weihnachten naht und der liebe Vater ließt ja vielleicht mit.
Das Einzige, was fehlte war ein leckeres Sößchen. Eine Vinaigrette, wurde von einem Gast vorgeschlagen. Denkbar wäre vieles.
Auf jeden Fall lässt sich die Pastete noch verbessern. Vielleicht durch eine andere Würzung. Mit Curry vielleicht oder schön deftig mit Rosmarin. Oder, in dem man sich einfach an das Rezept hält. Alles denkbar.
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8. December 2006
Die meisten Deutschen kennen Linsen nur als Suppe mit Speck und Mettwurst. Das ist sicher lecker, aber Linsen können noch mehr. Viel mehr. Wer einmal durch einen Biosupermarkt schlendert, der wird verblüfft sein, wie groß dort die Auswahl ist. Es gibt grüne, schwarze, rote, gelbe und braune Linsen. Und sie alle haben einen unterschiedlichen Geschmack. Man kann daraus Salate zaubern, Bratlinge, Pasteten, Pasten, Brotaufstriche, Suppen – eben unglaublich viele Leckereien. Und auch wenn der Biosupermarkt der richtige Ort für den Kauf der kleinen Hülsenfrüchte ist, sollte man sich von dem Vorurteil befreien, dass Linsen nur was für die vegetarische Öko-Küche sind und nach dem Voruteil schmecken. Richtig zubereitet sind sie viel mehr: einfach lecker.
Ich werde versuchen in der Nächsten Zeit ein paar Linsen-Gerichte vorzustellen. Anfangen werde ich heute mit Linsenfrikadellen:
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27. November 2006
Ich hatte mal eine ähnliche Paste gegessen, allerdings mit Erdnüssen. Also habe ich ein Experiment gewagt, denn die Band und die Menschen vom Studio wollten in der Pause bekocht werden. Zur Sicherheit hatte ich noch eine „normale“ Pesto gemacht. Das Rennen gewonnen hat definitiv die neue Kreation. Also wird das Rezept geknoblogt.
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20. November 2006
Nein, heute gibt es kein Walnuss Pesto, aber morgen. Heute gab es Kotelett mit frischen Bohnen und selbstgemachtem Kartoffelpüree. Auch lecker, aber sehr füllend. Also schreit der Magen nach etwas Leichtem und Gesünderem. Da kommt die Walnuss Pesto gerade richtig. Nur doof, dass ich schon wieder Hunger kriege, wenn ich daran denke.
Walnuss Pesto ist deshalb sehr leicht, weil es aus Walnüssen und Buttermilch gemacht wird. Das hört sich komisch an, ich weiß, ist aber köstlich. Das Rezept stammt von meiner Mutter, woher die es hat, weiß ich nicht. Seitdem ich es in mein Repertoire aufgenommen habe, verbreitet es sich jedenfalls epidemisch in meinem Freundeskreis. Wenn das mal ein gutes Zeichen ist.
Wie immer ist die Zubereitung sehr einfach und hier besonders schnell – wenn man geschälte Nüsse verwendet. Nimmt man ganze Walnüsse, dann dauert’s länger, aber das gemeinsame Knacken wird zum Familien- oder WG-Spaß.
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16. November 2006
Dazu gab es Mandelcouscous und Knoblauch-Yogurt. Es war lecker. Wirklich. Man soll sich ja eigentlich nicht selber loben, aber den Gästen hat es auch geschmeckt, es sei denn, sie haben mich dreist belogen und das köstliche Mahl qualvoll heruntergewürgt. Aber soo gute Schauspieler sind die Beiden dann doch nicht.
Ich finde, die Sachen passen geschmacklich alle wunderbar zueinander. Und farblich ist es eine Wucht. Richtig schöne, herbstliche Farben.
Das Yogurt-Hühnchen eignet sich auch hervorragend zum Grillen, heute wurde es jedoch in der Pfanne gebrutzelt. Und wie zart das wird! Das Gericht ist nicht sonderlich zeitaufwendig, nur sollte man daran denken, das Fleisch schon ein paar Stunden vorher einzulegen.
Das Ragout schmeckt auch ohne Hühnchen super. Heute ist es mir aber etwas zu weich geworden. Zu Beidem passt ein Knoblauch Yogurt: Einfach gepressten Knoblauch in Yogurt rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Und nun die Rezepte:
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